Telefon: 05130/40057
Wunden richtig versorgen
AdobeStock/Robert Przybysz
Symbolbild

Eine kleine Unachtsamkeit, und schon ist es passiert! – Wir haben uns verletzt. Gerade bei Kindern muss häufig einmal eine Schramme verarztet werden. Meist ist mit einem Pflaster und ein wenig Trost das Missgeschick schon fast wieder vergessen. – Doch wie sind größere Wunden zu versorgen, damit sie sich nicht infiziert?

Beim Toben hingefallen, mit dem Küchenmesser geschnitten – Verletzungen passieren im Alltag häufig. Keine Panik! Kleine Wunden sind meist harmlos und schnell selbst versorgt. Am besten, Sie haben dafür immer ein kleines Verbandset mit Pflaster, Desinfektionsmittel und sterilem Wundverband dabei.

Schritt für Schritt – Maßnahmen zur Erstversorgung einer Wunde

Die Verletzungen sollten nicht mit den Händen berührt werden, damit sie nicht noch mehr verschmutzen oder sich infizieren. Es gehört auch keine Spucke darauf. Mit diesen Tipps sind sie gut versorgt:

Ist die oberste Hautschicht stark verschmutzt, kann die Wunde mit Leitungswasser ausgespült werden.
Ein Wunddesinfektionsmittel aus der Apotheke auftragen. Moderne Desinfektionsmittel aus der Apotheke brennen übrigens nicht mehr.
Wenn Splitter oder Steinchen tiefer in der Wunde stecken, sollten diese nicht selbst entfernt werden. Die verletzte Stelle nur steril abdecken und zum Arzt gehen.
Ein Pflaster aufkleben. Bei größeren Verletzungen eine sterile Wundauflage verwenden. Für kleinere Wunden gibt es Feuchtpflaster und -kompressen mit denen Verletzungen rascher abheilen sollen. 
Die Wunde im Blick behalten und zum Arzt gehen, wenn die Stelle dick wird, sich rötet oder sich warm anfühlt. 
Wund- oder Heilsalben, z. B. Salben mit Dexpanthenol, können die Wundheilung fördern. Sie sollten jedoch nicht bei infizierten Wunden angewendet werden.

Das richtige Pflaster

Für kleinere Wunden reicht meist ein Pflaster aus, es gibt sie inzwischen für jeden Hauttyp: wasserdicht, robust, besonders luftdurchlässig, für empfindliche oder allergische Haut, mit beschichteter Wundauflage oder bunte Pflaster für Kinder. Für unterwegs sind auch Sprühpflaster praktisch, die innerhalb von Sekunden einen transparenten Schutz vor Schmutz und Bakterien auf der Haut bilden.

Kompressen für größere Wunden

Großflächige Hautverletzungen werden mit einer keimfreien, sterilen Kompresse abgedeckt, die mit Heftpflasterstreifen, Fixierpflaster oder einer Mullbinde befestigt wird. Da Mullbinden nicht steril sind, dürfen sie nicht direkt aufgebracht werden. Es gibt jedoch auch Mullbinden, in die eine sterile Kompresse eingearbeitet ist, sogenannte Verbandpäckchen. Diese können Sie dann natürlich direkt auf die Wunde geben.

Doch nicht immer ist die trockene Wundversorgung die erste Wahl. Bei schlecht heilenden Wunden sowie Brandwunden sind spezielle Auflagen sinnvoll, die das Wundareal feucht halten und ein optimales Klima für die Heilung schaffen.

Die Wunde blutet

Sind größere Blutgefäße verletzt, blutet es stärker. Dann sollte man den betroffenen Körperteil wenn möglich über Herzhöhe lagern und einen Druckverband anlegen:

– Wundauflage oder Kompresse auflegen und zwei- bis dreimal mit einer Mullbinde umwickeln.

– Geschlossenes Verbandpäckchen als Druckpolster auflegen und mit einem weiteren Verband umwickeln

– Nicht zu viel Druck ausüben, sonst kann die Blutzufuhr unterbrochen werden.

– Versuchen Sie nicht, eine Blutung an Arm oder Bein durch Abbinden zu stoppen! Sie könnten dabei Nerven und Gewebe verletzen! Nur medizinisches Fachpersonal sollte eine blutende Wunde abbinden – und auch nur dann, wenn ein lebensbedrohlicher Blutverlust droht.

Wann zum Arzt?

Unbedingt vom Arzt versorgt werden sollten Wunden, die stark oder anhaltend bluten, außerdem stark verschmutzte Wunden sowie große Schnitt-, Biss-, Brand- und Platzwunden. Bei frischen Verletzungen immer an die Tetanus-Impfschutz denken! Die letzte Tetanusspritze sollte nicht länger als zehn Jahre zurückliegen.

Erste Hilfe bei Brandwunden

Kleine und leichtgradige Verbrennungen oder Verbrühungen zum Kühlen unter fließendes, ca. 16 Grad kühles Wasser halten. Blasen keinesfalls selbst öffnen – Infektionsgefahr! Auf Hausmittel wie Mehl oder Puder besser verzichten. Nach dem ersten Kühlen kann handelsübliche Frischhaltefolie verwendet werden, um die Wunde bis zur endgültigen Versorgung beim Arzt zu schützen. Vorteil: Frischhaltefolie ist in jedem Haushalt vorhanden, die Brandwunde ist gut sichtbar und die Folie verklebt nicht mit der geschädigten Haut. Ein erhöhtes Infektionsrisiko durch die Frischhaltefolie besteht nicht. Sind größere Körperpartien von einer Verbrennung betroffen, sofort den Rettungsdienst rufen.

Moritz Tobias Riedel,

Ihr Apotheker

Aktions-Angebote

58% gespart

AMOROLFIN

STADA 5% wirkstoffhaltiger Nagellack 1)

Zur Behandlung von Pilzerkrankungen im Nagel.

PZN 9098199

statt 47,45 2)

5 ML (3990,00€ pro 1l)

19,95€

Jetzt bestellen
34% gespart

LOPERAMID

STADA akut 2 mg Hartkapseln 1)

Zur Behandlung akuten Durchfalls.

PZN 8999960

statt 4,97 2)

10 ST

3,29€

Jetzt bestellen
24% gespart

SINUPRET

extract überzogene Tabletten 1)

Anwendungsgebiete:  bei akuten, unkomplizierten Entzündungen der Nasennebenhöhlen

PZN 9285547

statt 27,55 2)

40 ST

20,99€

Jetzt bestellen
41% gespart

ACICLOSTAD

Creme gegen Lippenherpes 1)

Aciclostad gegen Lippenherpes kann bei früher Anwendung das Auftreten von Bläschen verhindern. Hemmt die Virusvermehrung. Vermindert die Ausbreitung bei bereits aufgetretenen Bläschen.

PZN 6873114

statt 5,07 2)

2 G (1495,00€ pro 1kg)

2,99€

Jetzt bestellen
25% gespart

DEKRISTOL

1.000 I.E. Tabletten 1)

Zur Vorbeugung von Rachitis und Osteomalazie und zur unterstützenden Behandlung der Osteoporose.

PZN 10068950

statt 7,96 2)

100 ST

5,98€

Jetzt bestellen
4% gespart

TYROSUR

Wundheilgel 1)

Wirkt antibakteriell und beschleunigt die Heilung entzündeter Wunden. Atmungsaktiv und feuchtigkeitsspendend. Für die ganze Familie geeignet.

PZN 12399929

statt 6,50 2)

5 G (1250,00€ pro 1kg)

6,25€

Jetzt bestellen
40% gespart

IBU-LYSIN

1A Pharma 400 mg Filmtabletten 1)

Schnelle Hilfe bei Kopfschmerzen. Auch zur kurzzeitigen symptomatischen Behandlung von Migränekopfschmerzen geeignet.

PZN 15743793

statt 16,47 2)

50 ST

9,95€

Jetzt bestellen
15% gespart

PROFF

Schmerzcreme 5% 1)

Zur äußerlichen oder unterstützenden Behandlung unter anderem bei Muskelrheumatismus und degenerativen schmerzhaften Gelenkerkrankungen.

PZN 11072451

statt 14,03 2)

100 G (119,60€ pro 1kg)

11,96€

Jetzt bestellen
17% gespart

ASS

AL 100 TAH Tabletten 1)

Zur Vorbeugung von Herzinfarkt und Schlaganfall.

PZN 3024202

statt 3,24 2)

100 ST

2,69€

Jetzt bestellen
23% gespart

TONSIPRET

Tabletten 1)

Bei Akuter Hals- und Mandelentzündung (Tonsillitis).

PZN 3524554

statt 12,95 2)

50 ST

9,95€

Jetzt bestellen
27% gespart

PFERDESALBE

Apoline

Muskel- und Gelenkpflege mit kühlendem und wärmendem Effekt.

PZN 4479407

statt 10,98 3)

500 ML (15,98€ pro 1l)

7,99€

Jetzt bestellen
17% gespart

ISLA

CASSIS Pastillen

Die Inhaltsstoffe des Produktes legen sich wie Balsam über die Schleimhaut in Hals und Rachen. Die gereizte Schleimhaut kann sich durch die wohltuende Wirkung schneller erholen.

PZN 3396814

statt 5,97 3)

30 ST

4,97€

Jetzt bestellen
33% gespart

NARATRIPTAN

Migräne STADA 2,5 mg Filmtabletten 1)

Bei Kopfschmerzphasen von Migräneanfällen mit und ohne Aura.

PZN 9391930

statt 8,22 2)

2 ST

5,49€

Jetzt bestellen
31% gespart

VENORUTON

intens Filmtabletten 1)

Bei geschwollenen, schmerzenden Beinen: Venoruton Intens mit Oxerutin.

PZN 1867095

statt 32,33 2)

50 ST

22,45€

Jetzt bestellen

Abgabe in haushaltsüblichen Mengen, solange der Vorrat reicht. Für Druck- und Satzfehler keine Haftung.
1) Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.
2) Angabe nach der deutschen Arzneimitteltaxe Apothekenerstattungspreis (AEP). Der AEP ist keine unverbindliche Preisempfehlung der Hersteller. Der AEP ist ein von den Apotheken in Ansatz gebrachter Preis für rezeptfreie Arzneimittel. Er entspricht in der Höhe dem für Apotheken verbindlichen Abgabepreis, zu dem eine Apotheke in bestimmten Fällen (z.B. bei Kindern unter 12 Jahren) das Produkt mit der gesetzlichen Krankenversicherung abrechnet. Der AEP ist der allgemeine Erstattungspreis im Falle einer Kostenübernahme durch die gesetzlichen Krankenkassen, vor Abzug eines Zwangsrabattes (zur Zeit 5%) nach §130 Abs. 1 SGB V.
3) Unverbindliche Preisempfehlung des Herstellers (UVP).

Der Artikel hat Ihnen gefallen?

Dann teilen Sie ihn doch mit anderen.

Das könnte Sie auch interessieren

Fit für den Skiurlaub

Fit für den Skiurlaub

Ihr nächster Skiurlaub ist gebucht und langsam steigt die Vorfreude? Lesen Sie hier, wie Sie Muskelaufbau und Beweglichkeit effektiv steigern können, um fit für die Piste zu werden.

mehr lesen
Wenn Narben keine Ruhe geben

Wenn Narben keine Ruhe geben

Ob beim Wetterumschwung, beim Sport oder scheinbar ohne Grund: Wenn Narben immer wieder schmerzen, jucken und ziehen, sollten Sie aktiv werden. Was kann der Arzt tun? Welche Hausmittel helfen weiter? Wann ist ein Eingriff unumgänglich?

mehr lesen
Rats-Apotheke

Kontakt

Tel.: 05130/40057

Fax: 05130/40058


E-Mail: info@apowedemark.de

Internet: http://www.apowedemark.de/

Rats-Apotheke

Hellendorfer Kirchweg 14

30900 Wedemark-Mellendorf

Öffnungszeiten

Montag bis Freitag
08:00 bis 19:00 Uhr


Samstag
09:00 bis 14:00 Uhr


Abgabe in haushaltsüblichen Mengen, solange der Vorrat reicht. Für Druck- und Satzfehler keine Haftung.
1) Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.
2) Angabe nach der deutschen Arzneimitteltaxe Apothekenerstattungspreis (AEP). Der AEP ist keine unverbindliche Preisempfehlung der Hersteller. Der AEP ist ein von den Apotheken in Ansatz gebrachter Preis für rezeptfreie Arzneimittel. Er entspricht in der Höhe dem für Apotheken verbindlichen Abgabepreis, zu dem eine Apotheke in bestimmten Fällen (z.B. bei Kindern unter 12 Jahren) das Produkt mit der gesetzlichen Krankenversicherung abrechnet. Der AEP ist der allgemeine Erstattungspreis im Falle einer Kostenübernahme durch die gesetzlichen Krankenkassen, vor Abzug eines Zwangsrabattes (zur Zeit 5%) nach §130 Abs. 1 SGB V.
3) Unverbindliche Preisempfehlung des Herstellers (UVP).

powered by apovena.de